Inhaltsverzeichnis

der dokumentierten Visualisierungen

Anwendungsbereiche:

Grafik

Grammatiken

Graphen

Kodierung und Komprimierung

Sortieralgorithmen:

Speicherverwaltung

Verschiedenes

Werkzeuge zur Erstellung von Algorithmusanimationen:

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Hinweis: Soweit möglich wurden die Informationen (Kurzbeschreibung, etc.) der jeweiligen Autoren benutzt.

Autor Frank Peters; letzte Änderung: 27. Juli 2000


Anwendungsbereich: Grafik

Beleuchtungsmodelle der Computer Grafik, ein tutorielles System
Version Vom September 1996
Autor(en) Oliver Stephan
Anwendungsbereich Grafik, Beleuchtungsmodelle der Computer Grafik
Besonderheiten Simulation mit Tutorial und Beispielen. Als Begleitmaterial zur Vorlesung "Generative Graphische Datenverarbeitung" , Teilgebiet "Beleuchtungsmodelle" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Simulation der Phong- und Warn-Verfahren wird durch ein Java-Applet gesteuert.
Sprache Deutsch, weiteres Tutorial in Englisch.
Copyright September 1996 by Oliver Stephan, Teil der Diplomarbeit
Link http://www-cg-hci.informatik.uni-oldenburg.de/~da/stephan/ilight.html (21.05.2000)
Didaktisches
Konzept
Unbekannt
Voraussetzungen HTML 3.2 mit Frames, JavaScript und Java 1.0
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird das Grundwissen aus der Vorlesung "Generative Graphische Datenverarbeitung" erwartet.
Kurzbeschreibung Beleuchtungsmodelle der Computergrafik beschreiben, wie Körper von Lichtquellen beleuchtet werden und wie sie das Licht reflektieren. Damit lassen sich im Idealfall photorealistische Bilder im Computer generieren. Das Lernprogramm beschreibt im tutoriellen Teil die mathematische Grundlage der Beleuchtungsmodelle. Aus dem Text heraus lassen sich Beispiele aufrufen, die in einem separaten Fenster präsentiert werden. Hier kann man einzelne Parameter des jeweiligen Modells verändern und einen entsprechend beleuchteten Körper sehen. Im Simulator des Lernprogramms lassen sich dann alle Parameter der Beleuchtungsmodelle frei wählen.
Visualisierung Die Simulation siehe Bild besteht aus drei Bereichen:
  1. Der Anzeige des Simulationsergebnisses, in der auch die Lichtquellen gewählt werden.
  2. Den erklärenden Text
  3. Dem Java-Applet zur Steuerung und Eingabe der Parameter.
Wiedergabe der
Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird nicht wiedergegeben, sondern das Ergebnis abhängig von den Parametern.
Medialität Java-Applets mit Begleittext.
Informationsgehalt Zur kompakten Anzeige beide Applets ist eine Auflösung größer als 1024x768 sinnvoll.
Darstellung Einfache, monolitische Darstellung.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Direkte Darstellung des beleuchteten Objekts.
Interaktion Geringe Interaktion mit dem Objekt und durch Dateneingabe.
Adaptierbarkeit Keine Anpassungen möglich.
Interaktionsfreiheit Simulation,†jedoch nur geringe Interaktion.
Empfehlung Als Begleitmaterial zur Vorlesung geeignet. Bei guten Reaktionszeiten als ansprechende Visualisierung zu empfehlen. Der Algorithmus wird durch das Tutorial gut wiedergegeben. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Jedoch fehlt dieser Visualisierung die Darstellung des Ablaufs des Algorithmus.

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VoroGlide, interaktive Voronoi-Diagramme
Version 2.0 vom Dezember 1996.
Autor(en) Christian Icking, Rolf Klein, Peter Köllner und Lihong Ma.
Anwendungsbereich Grafik: Voronoi Diagramm, Delaunay-Triangulation und konvexe Hülle.
Besonderheiten Download inklusive Source verfügbar. Animation im Step-Modus. Aufnahmefunktion. Diese Animation hat die normalen Interaktionsmöglichkeiten und eine durchschnittliche Visualisierung.
Sprache Englisch und Deutsch.
Copyright 1997 by Fernuniversität Hagen, Praktische Informatik VI
Link http://wwwpi6.fernuni-hagen.de/Geometrie-Labor/VoroGlide/ (04.06.2000)
Lokale Version
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung VoroGlide zeigt, wie sich die Strukturen des Voronoi Diagramms, der Delaunay-Triangulation und der konvexen Hülle stetig ändern, wenn einzelne Punkte in der Ebene bewegt werden.
Visualisierung In einem eigenem Java-Applet Window mit separaten Window für den Animationsrekorder. Standardvisualisierung durch Punkte und Linien mit einfacher Farbgebung bei festem Datensatz.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation nur durchschnittlich gut wiedergegeben.
Medialität Begleitende Hilfstexte in Deutsch und Englisch.
Informationsgehalt Übersichtliche Darstellung, daher werden keine Funktionen zur Informationselision angeboten.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Mittel, strukturelle Repräsentation.
Interaktion Über Menüführung für das Java-Applet Window und Widgets für den Animationsrekorder.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Interaktive Animation mit Demo- und Einzellschrittmodus.
Empfehlung Diese Visualisierung wurde ausführlicher dokumentiert, weil Sie für Lehrer und Lernende bei entsprechendem Vorwissen gleichermaßen geeignet ist. Die schlichte Animation lässt sich gut begleitend einsetzen. Durch die Möglichkeit selbst Punkte setzen zu können, und damit die Auswirkungen auf den Ablauf zu sehen, erhält der Benutzer einen Einblick in das Verhalten des Algorithmus.

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Anwendungsbereich: Grammatiken

LL(1) Parser Applet, LL(1) Grammar for simple Compiler
Version Vom 27.06.1997
Autor(en) Binghamton University
Anwendungsbereich LL(1)-Grammatiken und Compilerbau.
Besonderheiten Teilarbeit von "Demonstration of Parsing Algorithms".
Gute Erklärung des Applets.
Sprache Englisch
Copyright 1997 by Binghamton University.
Link http://opal.cs.binghamton.edu/~zdu/parsdemo/ll1frame.html (16.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Darstellung eines Parsvorganges eines einfachen Compilers.
Visualisierung Die passive Animation zeigt den Aufbau des Baums der Grammatik. Dabei werden RHS Grammatiksymbole in den Baum eingefügt.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf wird durch die Animation gut wiedergegeben.
Medialität Begleit- und Hilfstexte.
Informationsgehalt Durchschnittlicher Informationsgehalt.
Darstellung Anzeige mit Scrollbars, die auch in einem eigenen Window ablaufen kann.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle bis synthetische Repräsentation.
Interaktion An Steuerungsmöglichkeiten bietet die passive Animation: Stop, schneller/langsamer (über Slider), kontinuierlicher oder Einzelschrittmodus.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung Durch den guten Hilfstext ist diese Visualisierung als unterrichtsbegleitendes Material in die Thematiken Grammatiken und Compilerbau zu verwenden. Die Animation kann kontinuierlich ablaufen oder im Einzelschrittmodus, somit können sich Studenten einen Überblick verschaffen oder kritische Punkte gut dargestellt werden. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Anwendungsbereich: Graphen

Depth First Search Filmsequenz
Version Von 1998
Autor(en) Will Pierson
Anwendungsbereich Tiefensuche in Graphen/Bäumen
Besonderheiten Pre- und Postorder, sowie Stack werden angezeigt.
Die JAWAA-Animationsanweisungen können eingesehen werden.
Einfache Animation eines Standardalgorithmus.
Sprache Englisch
Copyright 1997-98 by Will Pierson
Link http://www.cs.duke.edu/~wcp/DFSnew.html (17.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Darstellung einer Tiefensuche in einem Graph. Dabei werden Pre- und Postorder angezeigt. Zusätzlich wird der Aufbau und Inhalt des Stack angezeigt.
Visualisierung Die markierten Knoten werden abhängig von Pre- und Posteorder farbig hervorgehoben, während ein "Token den Graphen entlang der Kanten durchläuft. Der Graph ist durch JAWWA Instruktionen vorgegeben.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation klar wiedergegeben.
Medialität Kein Begleitmaterial vorhanden.
Informationsgehalt Kompakte, aussagekräftige Darstellung, die sich auf das Notwendige beschränkt.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle bis synthetische Repräsentation.
Interaktion Zur Steuerung der passiven Animation werden: Start, Stop, (Un-)Pause angeboten. Die Animation kann im Einzelschrittmodus oder kontinuierlich mit regelbarer Geschwindigkeit ablaufen.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung Zur Präsentation und zur Einführung in (JAWAA) Algorithmenanimationen geeignet. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Auf Basis der JAWAA Instruktionen können eigenen Animationen erstellt werden. Diese eher schlichte Visualisierung gibt den Ablauf einer Tiefensuche gut wieder.

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Graph Algorithms Filmsequenz
Version Von 1997
Autor(en) Biliana Kaneva, Dominique Thiébaut, Smith College.
Anwendungsbereich Graphen Algorithmen: Breiten-, Tiefensuche, kürzester Weg und MST.
Besonderheiten Passive Animationen verschiedener Standardalgorithmen auf Graphen mit 6, 14 oder 17 Knoten.
Sprache Englisch
Copyright 1997 by Biliana Kaneva, Dominique Thiébaut, Smith College
Link http://cs.smith.edu/~thiebaut/java/graph/select.html (10.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung Java-Applets als Kursmaterial mit kleinem Einführungstext zu den Applets.
Visualisierung Schlichte, farbige Graphendarstellung. Bevor die passive Animation gestartet wird kann der Benutzer die Delayzeit für die Ausgabe der Statusinformation festlegen. Entsprechend schnell/flüssig läuft dann die Animation ab. Auch Start/Wurzel und Größe des Graphen können vor dem Start verändert werden.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation grob wiedergegeben.
Medialität Minimale textuelle Beschreibung des Applets.
Informationsgehalt Minimale Wiedergabe, die durch Statusinformation ("Was geschied gerade?") ergänzt wird.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle Repräsentation, leicht informativ aufbereitete.
Interaktion Rein passive Animation.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Rein passive Animation.
Empfehlung Diese Visualisierung ist bedingt zur Demonstration der Standardalgorithmen auf Graphen geeignet, deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Visualizing the Search Space of the NP Placement Problem
Using Simulated Annealing

Version Juli 1998
Autor(en) Anthony Kocica
Anwendungsbereich Graphentheorie, Simulated Annealing Algorithmus
Besonderheiten Teil einer Master-Arbeit. Arbeit und Source verfügbar. Hintergrundinformationen und weitere Links. Diese Animation bietet "mittlere" Interaktionsmöglichkeiten und eine gut gestaltete Visualisierung.
Sprache Englisch
Copyright Anthony Kocica's Master Project, 1998
Link http://compustructures.com/people/apk/school/masters/masters_project.html (08.06.2000)
Didaktisches Konzept Nicht erkennbar.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung Simulation des annealing Algorithmus.
Visualisierung Java-Applet mit Begleittext. übersichtliche Kontrollmöglichkeiten für die Simulation. Konfigurierbare Anzeige des Graphen und des Plotters.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation gut wiedergegeben.
Medialität Bebilderter Hypertext. Master-Arbeit als Word und HTML Text verfügbar.
Informationsgehalt Übersichtliche Darstellung, daher sind keine Funktionen zur Informationselision notwendig.
Darstellung Monolitische Anzeige für Graphen und 2D-Plotter.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle, teilweise abstrahierende Repräsentation.
Interaktion Parameterwahl über Widgets. Geringe Steuerungsmöglichkeit bei der Animation.
Adaptierbarkeit Flexible Simulation mit fester Darstellungsform.
Interaktionsfreiheit Simulation.
Empfehlung Für Forscher, Lehrer und Lernende auf dem Gebiet der Plazierungsgraphen ist diese Visualisierung zu empfehlen. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Anwendungsbereich: Kodierung und Komprimierung

Huffman- Codierung und -Dekodierung
Version Von 1999.
Autor(en) Aus "Sequentielle und parallele Algorithmen"
Anwendungsbereich Kodierung und Komprimierung.
Besonderheiten Interaktive Übung zu einem guten Komprimierungsverfahrens mit Begleitmaterial.
Sprache Deutsch
Copyright 1999 by Fachhochschule Flensburg.
Link http://www.iti.fh-flensburg.de/lang/algorithmen/code/huffman/huffman.htm (11.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung Einführung in die Huffman- Codierung und -Dekodierung mittels bebilderten Text und interaktiver Übung. In der Übung soll aus einem eingegeben Text der Huffman-Baum und -Code erzeugt werden.
Visualisierung Klassische, farbige Darstellung eines Binärbaumes. Teilweise werden die Widgets nicht korrekt angezeigt. Die Übung läuft nach der Eingabe des Textes (max. 25 Zeichen) in vier Phasen ab siehe Screenshot.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Übung nicht wiedergegeben.
Medialität Begleitmaterial: Hypertext mit Grafiken.
Informationsgehalt Kompakte Einführung.
Darstellung Monolitische Anzeige in einem Java-Applet.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle Repräsentation.
Interaktion Auswahl über direkte Manipulation und Widgets.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Interaktive Übung.
Empfehlung Diese Visualisierung ist als Bestandteil einer Einführung in die Huffman-Kodierung zu empfehlen. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Da der Ablauf des Algorithmus selber nicht animiert wird sollte weiteres Unterrichtsmaterial verwendet werden.

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Anwendungsbereich: Sortieralgorithmen

The Animator Filmsequenz
Version Vom 4. Februar 1998
Autor(en) Peter Brummund, Hope College
Anwendungsbereich Sortieralgorithmen
Besonderheiten Folgende Algorithmen werden animiert: Bubble-, Insertation-, Merge- Quick-, Selection- und Shell Sort. Diese Visualisierung bietet die gewohnten Interaktionsmöglichkeiten und eine gute generelle Darstellung. Es werden Standard und effiziente Algorithmen animiert.
Sprache Englisch
Copyright Unbekannt.
Link http://www.cs.hope.edu/~alganim/animator/Animator.html (02.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Es werden keine besonderen Vorkenntnisse erwartet.
Kurzbeschreibung Die sechs Sortieralgorithmen werden einzeln mittels Balkenanimation visualisiert.
Visualisierung Die generelle Visualisierung durch Balken ist leicht verständlich und bietet einige Einstellungsmöglichkeiten u.a. für die Farbe. Die Anzahl und Startordnung der Balken ist veränderbar. Die einzelnen Elemente sind gut angeordnet. Der angezeigte C-Sourcecode wird durch farbige Unterlegung animiert. Außerdem werden die Anzahl der Vergleiche und der Vertauschungen angezeigt.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf der Algorithmen wird durch die Animation gut wiedergegeben.
Medialität Optional einblendbarer Begleittext.
Informationsgehalt Klare, übersichtliche Darstellung, daher werden keine Funktionen zur Informationselision angeboten.
Darstellung Die grosse monolitische Anzeige braucht eine grosse Bildschirmauflösung.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Synthetische Repräsentation, durch farbig markierte Balken, die ihrer Größe nach sortiert werden.
Interaktion Über Widgets können u.a. Algorithmus, Farbe, Start, Stop, Geschwindigkeit ausgewählt werden.
Adaptierbarkeit Mittel.
Interaktionsfreiheit Interaktive Animation.
Empfehlung Die Visualisierung eignet sich gut für Präsentationen und Übungen. Gestaltung und Interaktion sind zufriedenstellend gelöst worden. Da sowohl Standard als auch effiziente Algorihmen visualisiert werden, wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Bubblesort Animation
Version Vom 18. Juni 1998
Autor(en) Andreea Barbu, Marcus Dromowicz, Xia Gao, Matthias Koester und Christian Wolf.
Anwendungsbereich Sortieralgorithmus, Begleitmaterial zur Vorlesung "Datenstrukturen" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Besonderheiten Visualisierung mittels Luftblasen und Soundunterstützung. Interessante Animation eines Standardalgorithmus mit guten Interaktionsmöglichkeiten. Wahlweise Anzeige des Programms in Java, C++, Modula2 oder Pseudocode.
Sprache Deutsch
Copyright Öffentlicher Teil eines Fortgeschrittenenpraktikums.
Link http://www-cg-hci.informatik.uni-oldenburg.de/~da/fpsort/bubble.html (24.05.2000)
Lokale Version
Didaktisches Konzept Unbekannt
Voraussetzungen HTML 3.2 und Java 1.1 fähiges Programm.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Das Sortierverfahren Bubblesort wird in diesem Lernprogramm animiert. Der ablaufende Code des Sortierverfahrens kann wahlweise in Java, Modula-2, C++ oder Pseudocode angezeigt werden. Zwei "Thermometersäulen" veranschaulichen die bisher notwendige Anzahl an Vergleichen und Vertauschungen: Der Ablauf kann über Einzelschritt vor und zurück, Sprung zum Anfang und Ende sowie Start und Pause gesteuert werden. Das zu sortierende Array wird als eine dreidimensionale Kette unterschiedlich großer Luftblasen visualisiert, die über Röhren aufgeblasen und verkleinert werden können. Aktive Teile werden jeweils farbig hervorgehoben und die Blasen werden in einer fließenden Bewegung vertauscht. Das Vertauschen wird durch ein Geräusch unterlegt.
Visualisierung Einführender Text mit separater Animation, die mittels VCR-Kontrolle gesteuert werden kann. Intuitiv zu bedienende Steuerung (Schneller, langsamer, zurück, ...). Die Visualisierung ist auf den Algorithmus abgestimmt und zeigt zudem die Anzahl der Vergleiche und Vertauschungen mittels Säulen an. Die Größe der zu sortierenden/aufsteigenden Blasen kann verändert werden.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation gut wiedergegeben.
Medialität Es steht ein kurzer Begleittext zur Verfügung. Die Geräuschuntermalung kann ein- und ausgeschaltet werden.
Informationsgehalt Kompakte und übersichtliche Darstellung, daher keine Funktionen zur Informationselision.
Darstellung Die Anzeige ist aufgeteilt in den Bereichen für den Ablauf (Luftblasen und Programmcode), den beiden Säulen und die Steuerung.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Synthetische, informativ aufbereitete Repräsentation.
Interaktion Gute VCR-ähnliche Steuerung.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Interaktive Animation.
Empfehlung Für Lehrer (zur Präsentation) und Lernende gleichermaßen geeignet. Der Ablauf des Algorithmus wird gut wiedergegeben. Lediglich Layout und der Begleittext könnten noch überarbeitet werden. Da diese Visualisierung ein gutes Beispiel für speziell angepasste Visualisierungen ist, wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Hash Table Animation Filmsequenz
Version Von 1998
Autor(en) Woi Ang und John Morris, The University of Western Australia
Anwendungsbereich Suchoperationen in Datenstrukturen
Besonderheiten Aus "Data Structures and Algorithms".
Source verfügbar.
Diese Animation hat nur geringe Interaktionsmöglichkeiten, dafür aber eine informative einfache Visualisierung. Der Algorithmus gehört zu den "Besten dieser Kategorie".
Die Animation wurde als Teil von zwei Kursen an der Universität von Western Australia entwickelt.
Sprache Englisch
Copyright 1998 by Woi Ang und John Morris
Link http://ciips.ee.uwa.edu.au/~morris/Year2/PLDS210/hash_tables.html#hash_anim (09.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung In dieser Visualisierung wird der Aufbau einer Hash-Tabelle kontinuierlich oder in einzelnen Schritten dargestellt. Das Java-Applet wird vorlesungsbegleitend eingesetzt.
Visualisierung Das schlicht gestaltete Java-Applet läuft in einem separaten Window. Es wird ein fest vorgegebener Text in die Hash-Tabelle eingefügt. Dabei werden Kollisionen und Rehashing berücksichtigt.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation sehr gut wiedergegeben.
Medialität Bebilderter Hypertext.
Informationsgehalt Übersichtliche, kompakte Darstellung.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Direkte Repräsentation mit Statusinformationen.
Interaktion Die Steuerungsmöglichkeiten beschränken sich primär auf die Wahl kontinuierliche oder Einzelschritt Animation.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung Für Lehrer und Lernende gleichermaßen zu empfehlen. Ausschlaggebend hierfür ist nicht die passive Animation, sondern das gute Begleitmaterial. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Interaktive Lernumgebung für den Binomial Heap Algorithmus
Version vom August 1999
Autor(en) Karsten Block
Anwendungsbereich Sortieralgorithmus Binomial Heap
Besonderheiten Die Hypertext-Lernumgebung bietet für eine Aufgabe auch Sprachausgabe an. Der Algorithmus ist als "Bester dieser Kategorie" zu bezeichnen. Die Lernumgebung ist als Teil einer Diplomarbeit speziell für diesen Algorithmus geschrieben wurden.
Sprache Deutsch
Copyright Teil einer Diplomarbeit, Source verfügbar.
Link http://www-cg-hci.informatik.uni-oldenburg.de/~da/block/BHeapA/Deutsch/Titelseite.html (18.05.2000)
Lokale Version
Didaktisches Konzept SALA (24.04.2000)
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen sowie JavaScript.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird Grundwissen in den Bereich Datenstrukturen und Sortieren erwartet, besondere Vorkenntnisse werden jedoch nicht erwartet.
Kurzbeschreibung Der Algorithmus wird in einem umfangreichen Hypertext erklärt, in dem interaktive Aufgaben eingebaut sind. Der Algorithmus wird entlang seiner wesentlichen Funktionen erklärt. In einer sogenannten Probierphase soll der Lernende versuchen die richtigen Schritte des Algorithmus selbst herauszufinden und auszuführen. Anschließend wird die Standardlösung erklärt. Teilweise werden auch Aufgaben angeboten in denen die Standardlösung eingeübt wird.
Visualisierung Die 8 Java-Applets sind übersichtlich und ansprechend gestaltet. Die Benutzungsschnittstelle ist intuitiv zu bedienen. Der Algorithmus wird in der gewohnten Graphenform zweidimensional dargestellt. Die Visualisierungsobjekte (Kreise und Linien) und ihre Attribute (Farbe, ...) sind sinnvoll ausgewählt worden. Die eher kleine Datenmenge ist je nach Java-Applet fest vorgegeben oder veränderbar.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die interaktiven Java-Applets gut wiedergegeben. Die Animationen sind weich.
Medialität Der Algorithmus wird in einem teilweise bebilderten Hypertext erklärt, in dem interaktive Aufgaben eingebaut sind. In einer der Aufgaben werden die Meldungen an den Benutzer durch eine Sprecherin akustisch ausgegeben.
Informationsgehalt Da jeweils nur kleine Informations- bzw. Datenmengen übersichtlich wiedergegeben werden verzichtet diese Lernumgebung auf Techniken zur Informationselision.
Darstellung In einer monolitischen Anzeige wird das entsprechende Kapitel der Lernumgebung dargestellt.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Direkte bzw. strukturelle Repräsentation durch die klassische Graphendarstellung.
Interaktion Neben den einfachen Widget-Interaktionen in den Java-Applets bietet die Lernumgebung eine Navigationsleiste und Onlinehilfe. Steuerungsmöglichkeiten zur Geschwindigkeit und Richtung der Visualisierung sind nicht vorhanden, da die Darstellung im Einzelschrittmodus stattfindet.
Adaptierbarkeit Weder die Lernumgebung noch die Visualisierungen sind individualisierbar.
Interaktionsfreiheit Aktives Lernen durch Hypertext mit Lernaufgaben.
Empfehlung Die Lernumgebung ist für alle die mit der klassischen Graphendarstellung vertraut sind zu empfehlen. Die Ausarbeitung gestattet auch Benutzern mit geringen Vorkenntnissen einen schnellen Zugang zu diesen Lernstoff. Auch wenn eine direkte Unterstützung für Präsentation z.B. in einer Vorlesung fehlt, so bitten doch die Aufgaben eine gute Möglichkeit zur Einbindung in den Lehrplan. Die Visualisierungen sind ansprechend und verständlich gestaltet. Durch die insgesamt acht Java-Applets und den bebilderten Begleittext wird der Algorithmus gut wiedergegeben. Die Interaktionsmöglichkeiten der Java-Applets könnten zwar noch besser sein, die didaktische Ausarbeitung nach SALA macht diese Arbeit jedoch zu einer empfehlenswerten Lernumgebung für einen Algorithmus, der sicherlich zu den Besten seiner Klasse zählt. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Als Teil der zugehörigen Diplomarbeit ist eine qualitative Evaluation online verfügbar.

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Merge Sort, demo with comparison bounds
Version Von 1996
Autor(en) David Neto und Allan Borodin.
Anwendungsbereich Der Sortieralgorithmus Mergesort
Besonderheiten Die Zeit zum Sortieren wird durch die Anzahl der Vergleiche begrenzt. Gute, kolorierte Visualisierung der Baumstruktur. Source verfügbar. Passive Animation mit Einzelschrittmodus oder Ablauf mit Rücklauf und variabler Geschwindigkeit.
Sprache Englisch
Copyright 1996 by David Neto.
Link http://www.cs.toronto.edu/~neto/teaching/238/16/mergesort.html (14.06.2000)
Lokale Version
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Visualisierung des Merge Sortieralgorithmus durch die Animation einer Baumstruktur.
Visualisierung Zahlen im Bereich von 1 bis 16 werden durch 16 unterschiedlich grosse Balken dargestellt. Die Balken durchwandern nach dem Mergesort Algorithmus eine Baumstruktur. Die Reihenfolge der Zahlen/Balken kann frei eingegeben werden oder über eine Shuffle-Widget bestimmt werden.
Wiedergabe
der Dynamik
Passive (kontinuierliche oder Einzelschritt-) Animation.
Medialität Kurzer Begleittext mit mathematischen Hintergrundwissen.
Informationsgehalt Die übersichtliche, kompakte Visualiserung vermittelt die Idee des Algorithmus gut.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle Repräsentation.
Interaktion Als Steuerungsmöglichkeiten stehen Stop, schneller/langsamer, kontinuierlich/diskret, Start und Rücklauf zur Verfügung.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung Diese Visualisierung lässt sich gut in die Vorlesung oder als Anschauungsmaterial verwenden. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Der Ablauf des Algorithmus wird nachvollziehbar wiedergegeben. Die Steuerungsmöglichkeiten sind jedoch besserer Durchschnitt.

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Quicksort Animation
Version Vom 18. Juni 1998
Autor(en) Andrea Barbu, Marcus Dromowicz, Xia Gao, Matthias Koester und Christian Wolf
Anwendungsbereich Sortieralgorithmus, Begleitmaterial zur Vorlesung "Datenstrukturen" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Besonderheiten Diese speziell erstellte Animation kann mit Geräuschen unterlegt werden. Interessante Animation eines Standardalgorithmus mit guten Interaktionsmöglichkeiten. Wahlweise Anzeige des Programms in Java, C++, Modula2 oder Pseudocode.
Sprache Deutsch
Copyright Öffentlicher Teil eines Fortgeschrittenenpraktikums.
Link http://www-cg-hci.informatik.uni-oldenburg.de/~da/fpsort/quicksort.html (25.05.2000)
Lokale Version
Didaktisches Konzept Nicht angegeben.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Das Sortierverfahren Quicksort wird in diesem Lernprogramm animiert. Der ablaufende Code des Sortierverfahrens kann wahlweise in Java, Modula-2, C++ oder Pseudocode angezeigt werden. Zwei "Thermometersäulen" veranschaulichen die bisher notwendige Anzahl an Vergleichen und Vertauschungen: Der Ablauf kann über Einzelschritt vor und zurück, Sprung zum Anfang und Ende sowie Start und Pause gesteuert werden. Die Schlüssel werden als unterschiedlich große Kisten veranschaulicht, die mittels Greifern vertauscht werden. Das Vertauschen wird durch ein Geräusch unterlegt. Für jeden rekursiven Aufruf wird ein neues Paar Greifer eingeführt.
Visualisierung In dieser Visualisierung sortieren Greifer Kisten, unterschiedlicher Größe. Jeder der fünf Kisten kann vor dem Start eine, von fünf vorgegebenen, Größen zugeordnet werden. Die Visualisierung ist auf den Algorithmus abgestimmt und zeigt zudem die Anzahl der Vergleiche und Vertauschungen mittels Säulen an. Jedoch wird die Baumstruktur nicht wiedergegeben und damit das Erlernen des Algorithmus nicht so stark gefördert, wie durch einer Visualisierung, die die Abläufe auf den Strukturen transparent macht.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die weiche Animation gut wiedergegeben.
Medialität Ein- und ausschaltbare Geräuschkulisse und separate Seite mit Begleittext.
Informationsgehalt Kompakte und übersichtliche Darstellung, daher keine Funktionen zur Informationselision nötig.
Darstellung Die Anzeige ist aufgeteilt in den Bereichen für den Ablauf (Kisten und Programmcode), den beiden Säulen und die Steuerung.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Synthetische, informativ und aufbereitete Repräsentation.
Interaktion Gute VCR ähnliche Steuerung und Auswahlmöglichkeit für den angezeigten Programmcode.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Interaktive Animation.
Empfehlung Für Lehrer (zur Präsentation) und Lernende gleichermaßen geeignet. Der Ablauf des Algorithmus wird verständlich wiedergegeben. Das Layout und der Begleittext könnten noch überarbeitet und ergänzt werden. Obwohl die Wahl von Kisten zur Repräsentation nicht umbedingt passend war, wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Quicksort visualization based on
Transparent Prolog Machine

Filmsequenz
Version Vom 28. Oktober 1996
Autor(en) John Domingue
Anwendungsbereich Sortieralgorithmus, effizienter.
Besonderheiten Keine
Sprache Englisch
Copyright By John Domingue
Link http://kmi.open.ac.uk/~john/teach-prog/quicksort-page.html (01.06.2000)
Didaktisches Konzept Beruht auf Arbeiten des Internet Software Visualization Lab
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet. Es werden keine besonderen Vorkenntnisse erwartet, Prologkenntnisse sind für den Sourcecode erforderlich.
Kurzbeschreibung Durch eine erweiterte VCR-Steuerung wird die Graphen-Animation für den Quicksort Algorithmus, der auch als Prologcode angezeigt wird, gesteuert. Veränderungen werden u.a. farbig hervorgehoben. Die Webseite bietet zudem weitere Links zur Visualisierung an.
Visualisierung Java-Applet mit VCR-ähnlicher Steuerung und kurzer Erklärung. Eingängige Bedienung und gute Wahlmöglichkeiten bei einigen Parametern. Ansprechende, farbige Graphendarstellung.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation gut wiedergegeben. Die Granularität der Darstellung ist veränderbar.
Medialität Hypertext mit Java-Applet.
Informationsgehalt Nur bei grosser Bildschirmauflösung übersichtlich.
Darstellung Kompakte Anzeige, die optional auch den Pfadverlauf sichtbar macht.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle Repräsentation, die gut den Graphen und die Operationen darauf sichtbar macht.
Interaktion Adaption von Parametern und VCR-ähnliche Steuerungsmöglichkeiten.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Mittel bis gute Animationssteuerung.
Empfehlung Gute Quicksort Visualisierung für Lehrer und Lernende. Schnell verständliche, ansprechende Visualisierung. Diese Visualisierung wurde als Beispiel für die Arbeiten des Internet Software Visualization Lab ausführlicher dokumentiert.

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Shellsort Filmsequenz
Version Vom 31.03.2000
Autor(en) Aus "Sequentielle und parallele Algorithmen"
Anwendungsbereich Sortieralgorithmen
Besonderheiten Vorlesungsbegleitendes Material mit Animation des klassischen Sortieralgorithmus Shellsort.
Sprache Englisch und Deutsch
Copyright 2000 by Fachhochschule Flensburg.
Link http://www.iti.fh-flensburg.de/lang/algorithmen/sortieren/shell/shell.htm (12.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung In einer passiven Animation, basierend auf der Idee von Sedgewick, wird eine zweidimensionale Punktmenge sortiert.
Visualisierung Die zufällig erzeugte Punktmenge ergeben nach dem Sortieren eine Diagonale.
Wiedergabe
der Dynamik
Die einzelnen Schritte, die er Algorithmus durchläuft, werden nicht explizit sichtbar gemacht.
Medialität Hypertext mit Grafiken.
Informationsgehalt Abstrakte Darstellung zur Ergänzung des Vorlesungsmaterials.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Analytische Repräsentation.
Interaktion Vor dem Sortieren kann eine zufällige Punktmenge erzeugt werden.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung Das Begleitmaterial vermittelt den Algorithmus gut. Die Visualiserung ermöglicht einen Einblick in die Idee von Shellsort. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. Zu bemängeln ist die fehlende Interaktion.

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The xSortLab Applet
Version Vom August 1997.
Autor(en) David Eck
Anwendungsbereich Sortieralgorithmen
Besonderheiten Bubble Sort, Selection Sort, Insertion Sort, Merge Sort und Quicksort werden visualisiert. Der Ablauf kann in ein Logbuch eingetragen werden.
Sprache Englisch
Copyright 1997 by David Eck
Link http://math.hws.edu/TMCM/java/xSortLab/index.html (11.06.2000)
Applets incl. Source
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung 16 Balken werden der Größe nach sortiert. Der Benutzer kann zwischen kontinuierliche, schneller Vorlauf oder Einzelschritt- Animation wählen. Vergleiche und Tausche werden mitgezählt.
Visualisierung Einfache Animation mit schlichter farbiger Hervorhebung und Temp.-Platz für die Vertauschoperationen.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation gut wiedergegeben.
Medialität Textuelle Beschreibung des Java-Applets.
Informationsgehalt Übersichtliche, kompakte Darstellung.
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Synthetische Repräsentation.
Interaktion Passive Animation.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Nicht vorhanden.
Empfehlung Zur Veranschaulichung der gezeigten Algorithmen und zu deren Vergleich bedingt geeignet, sofern die Applets durch weiteres Unterrichtsmaterial ergänzt werden. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Anwendungsbereich: Speicherverwaltung

Paging Algorithmen
Version Von 1999
Autor(en) Jochen Lienhard
Anwendungsbereich Betriebssysteme, Speicherverwaltung.
Besonderheiten XTango-Animation. Visualisiert werden Standard und effiziente Algorithmen zum Thema Paging: FIFO-, LRU-, FWF-, MARK- und MIN Algorithmus.
Sprache Englisch und Deutsch
Copyright 1999 by Jochen Lienhard, Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Link Aus "Dokumentation von Algorithmenanimationen" (17.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Unix System mit X-Window-Umgebung.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Die Animationen zeigen den Hauptspeicher mit vier Seitenrahmen zusammen mit dem Speicherplatz für entsprechende Markierungen (für besetzte Seitenrahmen bzw. numerische Zeitmarkierungen). Die Seiten sind numerisch repräsentiert. Im Ablauf werden die vom Programm angeforderten neuen Seiten und alle daraufhin notwendig werdenden paging-Operationen angezeigt (das Suchen einer Seite im Speicher, das Laden eine Seite in den Speicher, die Markierung von Seitenrahmen usw.).
Visualisierung Beispiel für eine Standard XTango Animation mit Zoom- und Layout Funktionen.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation verständlich wiedergegeben.
Medialität Kurzer Einführungstext.
Informationsgehalt Mittel
Darstellung Monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle bis synthetische Repräsentation.
Interaktion Die Animation kann im Einzelschrittmodus oder kontinuierlich mit regelbarer Geschwindigkeit ablaufen.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animation.
Empfehlung XTango Animationen gehören zu den älteren Vertreten von Algorithmen-Animationen. Diese Visualisierung bietet eine gute Auswahl an einfachen Animationen zum Thema Speicherverwaltung. Ein Blick auf die Webpage "Dokumentation von Algorithmenanimationen" ist jedem zu empfehlen, der XTango-Animationen z.B. unterrichtsbegleitend einsetzen möchte. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Verschiedenes

JHAV…!! - Java-Hosted Algorithm Visualization Environment
Version Vom 02.03.2000
Autor(en) Professor Tom Naps und Studenten der Lawrence Universität.
Anwendungsbereich Sammlung von 13 Algorithmusanimationen:
  1. Prim's minimal spanning tree
  2. Kruskal's minimal spanning tree
  3. Dijkstra's kürzester Weg
  4. Floyd's kürzester Weg
  5. 2-3-4, RedBlack und Splay Bäume
  6. KMP und B-M Zeichenkettensuche
  7. Rucksack-Problem (Fragen)
  8. Quick, Heap und Bitonic Merge Sort
Besonderheiten Vorlesungsbegleitend stehen hier 13 Algorithmenanimationen u.a. mit Quiz Modus zur Verfügung. Im Quiz-Modus muss der Benutzer Fragen zu den Algorithmen beantworten. Die Animationen sind entweder weiche, Samba oder Slideshow Animationen, daher bieten sie keine Interaktionsmöglichkeiten an. Nachfolgeprojekt von G.A.I.G.S.. Diese Sammlung hat eine gute Auswahl von Standard bis effiziente Algorithmen. Durch die Wahl der (gleichen) Datenmengen sind die Algorithmen gut vergleichbar.
Sprache Englisch
Copyright 2000 by Lawrence University.
Link http://gaigs.cmsc.lawrence.edu/cmsc34/AVClient.html (16.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Auf Microsoft's Internet Explorer ausgerichtet.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung Kursbegleitende Animationen mit Testfragen zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen.
Visualisierung Standardvisualisierungen mit teilweise frei wählbaren Eingabedaten.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation erkennbar wiedergegeben. Teilweise wird Paning und Zooming unterstützt.
Medialität Einführender Text zu den jeweiligen Algorithmen.
Informationsgehalt Die schlichte, übersichtliche Darstellung bietet genügend Informationen um den Verlauf eines Algorithmus nachvollziehen zu können.
Darstellung Je nach Algorithmus werden mehre Windows geöffnet.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle bis synthetische Repräsentationen.
InteraktionAn Steuerungsmöglichkeiten stehen: Abbruch/Pause, schneller, langsamer, Start, Rücklauf und Einzelschritt für die Samba-Animationen zur Verfügung.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive Animationen mit Testfragen.
Empfehlung Zu Demonstrationszwecken und Übungen gut geeignete Animationen. Die Visualisierung sind teilweise schlicht gemacht. Auf Grund des Quiz-Modus und als Beispiel fŁr Samba-Animationen wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Josephus Problem Filmsequenz
Version Für den Kurs CPS 100E von 1997
Autor(en) Susan Rodger
Anwendungsbereich Josephus Problem
Besonderheiten JAWAA -Animation als Übungsaufgabe zur objektorientierten Programmierung. Source verfügbar.
Sprache Englisch
Copyright 1997 by Susan Rodger, Duke University.
Link http://www.cs.duke.edu/~rodger/courses/cps100e/assign/assign2/josephusAnimCS.html (16.06.2000)
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Studenten erwartet.
Kurzbeschreibung Animation zum Josephus/hot potato Problem mit Einführung in das Problem.
Visualisierung Der Abzählvorgang wird durch farbiges Hervorheben der Personennamen und dem Entfernen der "Nameskarten" dargestellt. Die Anzahl der Personen und die "Magic Number" sind fest vorgegeben.
Wiedergabe
der Dynamik
Der Ablauf des Algorithmus wird durch die Animation nachvollziehbar wiedergegeben.
Medialität Kurze Einführung in das Problem und den Übungsaufgaben.
Informationsgehalt Diese Animation dient nur als Grundlage für die Animationen der Studenten.
Darstellung Einfache, monolitische Anzeige.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Strukturelle Repräsentation.
Interaktion An Steuerungsmöglichkeiten werden: (Un-)Pause, schneller/langsamer (über Slider), kontinuierlicher oder Einzelschrittmodus, Start und Stop angeboten.
Adaptierbarkeit Nicht vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive JAWAA Animation.
Empfehlung Diese Visualisierung zeigt den Einsatz von Algorithmusanimationen, insbesondere von JAWAA in den Vorlesungen. Hier müssen Studenten selber Animationen erstellen, um ihr Wissen zu vertiefen/beweisen. Hierfür eigenen sich diese Webpages und können somit Lehrende und Lernende als gutes Beispiel zur Planung und Ausführung einer solchen Veranstaltung dienen. Deshalb wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert.

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Werkzeuge zur Erstellung von Algorithmusanimationen:

ALGAE V2.0 - Algorithm Animation Engine
Version 2.0 von 1998
Autor(en) Dr. Steven J. Zeil, u.a.
Anwendungsbereich Werkzeug zur Erstellung von Algorithmusanimationen, insbesondere zur Präsentation geeignet.
Besonderheiten ALGAE Animationen können standalone oder als Java-Applets benutzt werden. Während der Animation kann u.a. durch Fragen interagiert werden.
Sprache Englisch
Copyright Freeware, 1998 by Dr. Steven J. Zeil.
Link http://www.cs.odu.edu/~zeil/algae.html (17.06.2000)
Siehe auch Algorithm Animations and Demonstrations (17.06.2000).
Didaktisches Konzept Unbekannt.
Voraussetzungen Siehe Standardanforderungen.
Benutzerqualifikation Von dem Benutzer wird der Wissensstand eines Schülers erwartet.
Kurzbeschreibung Tool zur schnellen Konstruktion von Algorithmenanimationen. Die Animationen können aus modifizierten C++ oder Java Code erzeugt werden.
Visualisierung Farbige 2D Visualisierung.
Wiedergabe
der Dynamik
Neben den Operationen auf den Daten kann auch der Sourcecode angezeigt werden.
Medialität Farbige 2D Grafiken.
Informationsgehalt Außer Scrollbars stehen keine Funktionen zur Informationselision zur Verfügung.
Darstellung Monolitische Anzeige in einem Window, wobei Animation und Sourcecode-Anzeige getrennt sind.
Abstraktionsgrad
der Visualisierung
Abhängig von der erstellten Animation.
Interaktion Die Animationen können im Einzelschrittmodus oder kontinuierlich mit regelbarer Geschwindigkeit, Start und Pause/Continue präsentiert werden.
Adaptierbarkeit Für Layout (Positionierung, Font, ...) vorhanden.
Interaktionsfreiheit Passive bis interaktive Animationen
Empfehlung Mit diesem einfachen Werkzeug lassen sich gute Animationen mit optionaler Sourcecode-Anzeige erstellen. Die Interaktions- und Steuerungsmöglichkeiten sind nicht so gut wie bei anderen Animationssystemen, jedoch sind diese in der Regel auch komplexer. Daher wurde diese Visualisierung ausführlicher dokumentiert. AlgAE wird für kursbegleitende Algorithmenanimationen an der Ohio State University eingesetzt.

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